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Von
Markisen, Mitarbeitern und Musik
Ein
persönliches Gespräch mit Thilo Weiermann, dem Geschäftsführer von
weinor.
Hochwertige,
innovative Produkte und ein sehr guter Service. Dafür steht weinor –
und das schon seit mehr als 40 Jahren. Die Erfolgsgeschichte des
Herstellers von Sonnenschutzprodukten beinhaltet unzählige Erfindungen,
die letztendlich einem Zweck dienen: Dem Verbraucher das Leben rund um
Haus und Garten komfortabler zu gestalten. Techniker und Ingenieure im
Unternehmen sind Qualitäts-Enthusiasten. Doch wer steckt eigentlich
hinter weinor? Grund genug, dem Unternehmen einen Besuch abzustatten und
ein Gespräch mit Thilo Weiermann zu führen, der als Geschäftsführer
für mehr als 200 Mitarbeiter an den Standorten Köln und Möckern bei
Magdeburg verantwortlich zeichnet.
Von
seinem Vater Dieter Weiermann übernimmt der heute 43-jährige Vater von
zwei Kindern 1991 die Geschäftsführung des mittelständischen
Unternehmens. Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann und Aufenthalten in
Frankreich, Italien und Amerika lernt er von der Pike auf das Business
rund um Sonnenschutzprodukte. Die Weber-Technik für Markisentücher ist
dabei nur ein Bestandteil im Laufe seiner umfassenden praktischen
Ausbildung. Neben der täglichen Arbeit ist ihm vor allem eines wichtig:
Der Umgang mit Menschen. Ob Familie, Freunde oder Mitarbeiter: Man schätzt
Thilo Weiermann als kommunikationsfreudige Person, die von sich selber
sagt, dass einen guten Chef vor allem Menschlichkeit ausmacht. Und die
damit einhergehende Fürsorge für jeden Einzelnen.
Der
aber eigene Schwächen zugibt. Hier nennt er offen sein aufbrausendes
Wesen und die ihn manchmal plagenden Selbstzweifel, wenn Dinge nicht so
funktionieren, wie er es sich wünscht. Dem hohen Anspruch der
Konsumenten gerecht werden, über Jahre gleichbleibende Qualität
liefern und sich zudem an wirtschaftliche Veränderungen anpassen, macht
die Arbeit nicht immer einfach. Was hier zählt, so Thilo Weiermann, ist
sowohl eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern
als auch das Einhalten von klar gesetzten Zielen. Letzteres wird vom
Chef eingefordert – auch mal hart, wenn es sein muss. Schließlich
gilt es, immer wieder aufs Neue den Mitarbeitern alles abzuverlangen, um
den hohen Erwartungen der Endnutzer gerecht zu werden. Das permanente
Fordern der Mitarbeiter ist manchmal eine schwierige Situation, weiß
Thilo Weiermann. Schließlich sei es viel einfacher, Mitarbeiter zu
unterfordern als sie zu überfordern.
Zufriedene und motivierte Mitarbeiter sind ihm wichtig. Eines
seiner Leitprinzipien lautet daher auch, dass Motivation gleichbedeutend
damit ist, den anderen nicht zu demotivieren.
Und
da motivierte Mitarbeiter das A und O eines funktionierenden
Unternehmens sind, gibt es bei weinor selbstverständlich für diese
spezielle Programme und Angebote. Dabei sind ein hoher Standard bei der
Ausbildung und regelmäßige Schulungen für Thilo Weiermann eine
Selbstverständlichkeit. Ein permanentes hohes Engagement wird von den
Mitarbeitern erwartet. Und ein hohes Maß an Eigenverantwortung. Dabei räumt
der weinor-Chef jedem einzelnen Mitarbeiter ein, seinen Weg zu gehen. Ob
konstruktive Lösungsvorschläge oder das Beschreiten von ungewöhnlichen,
neuen Wegen: Wenn es der Sache dient, haben die weinor Mitarbeiter
durchaus ein Mitspracherecht bei Entscheidungen. Wichtig sind Thilo
Weiermann lösungsorientierte Ansätze, die weinor nach vorne bringen.
Als Geschäftsführer hat man dabei die ständige Verantwortung, den
Ausgleich zu schaffen zwischen den Interessen des Unternehmens, der
verschiedenen Teams und des Einzelnen. Letztendlich aber geht das
Interesse des Kunden immer vor – schließlich sind alle weinor
Mitarbeiter von der Auftragslage abhängig.
Der
weinor-Chef legt neben einer klaren Führungslinie Wert auf Offenheit
und Transparenz im Unternehmen. Damit alle auf dem gleichen Wissensstand
sind und kein Misstrauen aufkommt.
Die Ergebnisse werden gemeinsam getragen. Und Thilo Weiermann
nimmt „die Mitarbeiter
mit zum Ziel“. Nur so lässt sich ein gutes Arbeitsklima über Jahre
hinweg halten. Gemeinsame Aktionen wie Rafting-Touren oder auch Boni
zeigen hier auch ihre Wirkung im Hinblick auf eine positive
Grundstimmung im Betrieb. Bei Incentives und gemeinsamen Aktivitäten in
der Freizeit lernen sich Geschäftsführer und Mitarbeiter besser
kennen. Immerhin kann der Boss über 200 Mitarbeiter behaupten, dass er
von 70 Prozent den Namen kennt. Eine gute Quote.
Und
die Konsumenten kennen weinor. Der Bekanntheitsgrad ist hoch. Man weiß
längst, dass weinor mit seinen Produkten einen zusätzlichen Lebensraum
schafft. Sei es im klassischen Sonnenschutzbereich oder aber auch mit
ergänzenden Produkten für Terrasse und Balkon. Mit der Entwicklung von
Heiz- oder Lichtleisten gibt es mittlerweile eine Produktpalette nicht
nur für den Sommer, sondern für die ganze Jahreszeit. Produkte, die
sicher, zuverlässig, langlebig und montagefreundlich sind. Die alle
ihren Anfang in der weinor-eigenen Innovationsabteilung finden. Darauf
ist Thilo Weiermann besonders stolz. Mittlerweise arbeiten 15
Mitarbeiter daran, sich den veränderten Bedürfnissen der Endnutzer
anzupassen. Vorausschauendes Denken ist hierbei besonders gefragt.
Hat
sich Thilo Weiermann schon Gedanken gemacht über weinor Produkte der
Zukunft? Hat er – sie werden sich vor allem mehr in den Lebensreich
des Einzelnen integrieren lassen. Eine Tendenz zu ganzheitlichen
Beschattungslösungen für Terrasse und Balkon ist klar absehbar.
Heute schon ist dem weinor-Chef allerdings bewusst, dass er in
der Zukunft im Bereich der Entwicklung nichts wesentlich anders machen
wird. Optimierungen allerdings sind ein klares Ziel.
Doch
wie sieht der Jungunternehmer aus Köln die jetzige Situation in
Deutschland? Wirtschaftsflaute und der Igel im Portemonnaie vieler
Verbraucher wird auch an weinor nicht spurlos vorüber gegangen sein.
Oder? Thilo Weiermann: „Ja. Der Markt für Sonnenschutzprodukte
stagniert. Das mittlere Segment fällt weg. Und der Kunde überlegt
genau, wofür er sein Geld ausgibt: Wir begegnen dem mit einer höheren
Flexibilität und zusätzlichen Produkten. Immerhin konnten wir im
letzten Jahr noch einen Umsatz von 50 Millionen Euro generieren. Und das
ist doch ein gutes Ergebnis.“
Und
wie sieht es mit den Bedürfnissen der Endnutzer aus? Thilo Weiermann
kann bestätigen, dass diese viel kritischer geworden sind. Das sei aber
auch nur logisch. Schließlich gibt es eine Flut an Daten, aber nur
wenig umfassende Information seitens der Anbieter. Das verwirrt den
Kaufinteressenten und es bedarf einer noch größeren Sorgfalt seitens
der Händler. Wenn Kunden insistieren und gezielter nachfragen, muss das
1800 Partner umfassende weinor- Händlernetz schon vorab vom Hersteller
gut informiert sein. Oberstes Gebot dabei: Den Endnutzer begeistern –
und auf Weiterempfehlungen setzen. Nur so lassen sich Umsätze
heutzutage generieren. Die Zauberworte hierbei: Beratung, Service,
Qualität und das Einhalten von Versprechen.
Wenn
Thilo Weiermann mal Zeit zum Entspannen findet, sieht das so aus: Das
Handy, welches er als beste Erfindung unserer Zeit ansieht, hat er
ausgestellt. Um entweder zu joggen oder leichter Jazzmusik zu lauschen.
Möglicherweise erlebt man den weinor-Chef aber auch am Klavier oder
Saxophon. Musik begeistert ihn. Nur schwer darf sie nicht sein: „
Musik muss für mich verständlich sein“, so Weiermann. Vielleicht
findet man ihn auch in Cornwall, einem seiner Lieblingsreiseziele.
Wichtig ist ihm bei der Wahl seiner Urlaubsortes lediglich, dass das
Meer oder auch die Berge in der Nähe sein müssen. Eine Mischung aus
Aktivität und Entspannung - der ideale Urlaub für Thilo Weiermann.
Dann
kann auch mal über die ideale weinor-Werbung nachgedacht werden: „weinor
muss immer erkennbar sein. Durchaus mit einer hohen Emotionalität,
vielleicht sogar ein klein wenig provokativ“, so Weiermann. Was ihm
jedoch besonders wichtig ist – und damit wird einmal mehr die
Authentizität von weinor bestätigt: „Es werden bei weinor nur
Versprechen abgegeben, die auch gehalten werden können.“ Thilo
Weiermann – ein Jungunternehmer mit Biss, Visionen und einem Gespür für
Mitarbeiter, Endnutzerbedürfnisse und Innovationen. Oder kürzer: Thilo
Weiermann = 100 Prozent weinor. |
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