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Das kleine Einmaleins des Sonnenschutzes
Sonnenschein wärmt Haut und Gemüt,
sorgt für gute Laune und für schön gebräunte Haut. Sie hat positiven
Einfluss auf die Psyche und ist auch verantwortlich für die Produktion
von Vitamin D, das bei Kindern für den Knochenbau mitverantwortlich
ist. Die Sonne hat aber durchaus auch ihre Schattenseiten: Sonnenbrand
und Sonnenstich stellen sich ein, wenn man sich zu lange ungeschützt
den Strahlen ausgesetzt hat. Der Mensch braucht daher besonders im
Sommer Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung. Sonnenmilch,
Sonnenbrillen und reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen sind daher unerlässlich.
Aber auch zu Hause bedarf es geeigneter Vorrichtungen, um sich zu schützen
und für ein angenehmes Klima auf Terrasse und Balkon zu sorgen.
Markisen sind dabei wichtige Schattenspender
und sorgen für unbeschwertes Wohlgefühl beim Sitzen auf der heimischen
Terrasse. Auch Kinder können gut geschützt durch spezielle Markisentücher,
die UV-Strahlen effektiv blocken, auf der Terrasse spielen.
Aber
welche Markise ist die Richtige? Es gibt sie in den
unterschiedlichsten Varianten und sie sind vielfältig nutzbar.
Hilfreich bei der Anschaffung des optimalen Sonnenschutzes ist es, sich
mit den einzelnen Begrifflichkeiten bereits vor dem Kauf auseinander zu
setzen, um zu prüfen, welche Markise die Richtige ist. Markise ist
nicht gleich Markise. Je nachdem, ob sie primär als Sonnen-, Wärme-,
Blend-, Regen- oder Sichtschutz eingesetzt werden soll, kann man
zwischen verschiedenen Markisentypen wählen. Grundsätzlich lassen sich
drei Arten von Markisen unterscheiden: Bei der Roll-Markise wird das
Tuch auf eine Tuchwelle eingerollt. Die Falt-Markise ist zwar wie die
Roll-Markise beweglich, das Tuch wird jedoch gefaltet und nicht um eine
Tuchwelle gerollt. Die Fest-Markise ist – wie ihr Name schon sagt –
nicht beweglich und wird vor allem im Objektbereich zum Beispiel vor
Ladenlokalen eingesetzt. Besonders beliebt ist die Roll-Markise, von der
es verschiedene Typen gibt. Entscheidend bei der Wahl einer Markise ist
immer der Standort. Liegt der Balkon bzw. die Terrasse sehr geschützt,
eignet sich eine Offene - Markise, bei der Tuchwelle und Technik offen
liegen. Pfeift der Wind von allen Seiten ums Haus und auf die Terrassen,
sollte man sich eher für eine Kassetten-Markise entscheiden, denn bei
diesem Typ sind Tuch und Technik im eingefahrenen Zustand durch die
Kassette komplett geschützt. Die Halbkassetten-Markise verfügt zwar
nicht über eine eigene Kassette, aber hier erfolgt der Schutz über das
Ausfallprofil, das Tuch und Technik weitgehend umschließt und so schützt.
Neben
den Markisenarten, die für Balkon und Terrasse gedacht sind, gibt es
noch weitere Möglichkeiten, seine Fenster von außen vor Licht, Sonne
und Einsicht schützen: Bei den Senkrecht-Markisen handelt es sich um
Fenster-Markisen mit senkrechter Tuchführung parallel zum Fenster. Die
Fallarm-Markise verfügt über ein Ausfallprofil, mit dem das
Markisentuch schräg nach außen gestellt wird. So lässt es sich auch
bei heruntergelassener Markise noch bequem nach draußen schauen. Die
Markisolette ist im oberen Teil Senkrecht- und im unteren Teil
Fallarm-Markise und vereinigt so die Vorteile beider Systeme im Hinblick
auf Sonnenschutz und Ausblick. Speziell
für den Einsatz an Glasvorbauten aller Art wurde die
Wintergarten-Markise entwickelt.
Sie läuft in Führungsschienen und verfügt über ein Gegenzugsystem,
das dafür sorgt, dass das Markisentuch immer gespannt bleibt – auch
bei waagerechtem und kombiniert waagerecht-senkrechtem Verlauf.
Neben
diesen Grundtypen gibt es noch verschiedene Sonderformen, die für schräge
Dachfenster geeignet sind. Egal, für welche Markise man sich
entscheidet, eine kompetente Beratung ist die wichtigste Voraussetzung,
damit man die optimale Lösung für die individuellen Bedürfnisse, den
eigenen Geschmack und den Geldbeutel findet
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